Die Bürgerinitiative "Saubere Luft" wurde am 23.03.2007 gegründet.

Am 20.04.2007 erfolgte die Gündung des eingetragenen Vereins "Bürgerinitiative "Saubere Luft e.V."

Ziel der BI war es, den Neubau des Kohlekraftwerkes der Trianel auf dem Geländer der Bayer AG an der Stadtgrenze Krefeld/Rumeln-Kaldenhausen zu verhindern und dort den Bau eines modernen, effizienten und schadstoffarmen Kraftwerks zu forcieren.

Neue Projekte wie die Erweiterung der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage Krefeld, das Zementwerk im Krefelder Hafen und der Luftreinhalteplan sind zu unseren Aktivitäten hinzu gekommen und sicherlich werden es noch mehr werden. Zu diesen Projekten finden Sie Informationen unter der Rubrik "Projekte".

Die BI trifft sich regalmäßig in verschiedenen Lokalitäten, um viele Mitstreiter erreichen zu können, der Tagungsort wird rechtzeitig unter der Rubrik Aktuell bekannt gemacht. Die Treffen finden in der Regel am ersten Freitag eines jeden Monats um 19:00 Uhr statt.

Bislang setzt sich die BI aus ca. 60 Teilnehmern zusammen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, zu unseren Treffen zu kommen, sich zu informieren und mit Rat und Tat in die BI einzubringen.

Nur gemeinsam können wir es schaffen!


Chronic

05.04.2007: Presseerklärung: Großes Interesse an Bürgerinitiative - BI "Saubere Luft" tagte zum vierten Mal

05.04.2007: PressAm vergangenen Freitag informierten sich über 60 Bürger im Gemeindehaus "Auf dem Wege" an der Peschmannstraße in Bergheim über die Arbeit der Bürgerinitiative "Saubere Luft".
Viele waren zum ersten Mal gekommen und hatten daher Fragen zur Planung und zur Umweltbelastung. Anhand der Unterlagen des Scoping-Termins bei der Bezirksregierung konnte Claudia Leiße, Bezirksvertreterin der Grünen, diese ebenso beantworten wie die Frage nach dem Ablauf des Verfahrens.


Seit Freitag ist hier ein weiterer Schritt in Richtung Kraftwerksbau gemacht: Die Pläne zur Änderung des Regionalplans (Öffnung der Industrie- und Gewerbegebiete für Kraftwerksstandorte) liegen im Stadthaus Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 in Duisburg-Stadtmitte für die Dauer von zwei Monaten aus.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative wollen sie sichten und Widersprüche formulieren, um den Regionalrat bei der Bezirksregierung aufzufordern, sein steuerndes Instrument nicht aus der Hand zu geben.

Auf bezirklicher Ebene ist das Ziel der Bürgerinitiative noch lange nicht erreicht. Mit Stolz konnte Vorsitzender Herbert Mommertz zwar über 4000 Unterschriften gegen die Errichtung des von Bayer und Trianel geplanten Steinkohlekraftwerks präsentieren, viele Menschen wissen aber immer noch nicht, was da aus Uerdingen auf sie zukommt. Die zu erwartende Belastung stellt nach Meinung vieler Experten eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar.

Herbert Mommertz, Vorsitzender der BI:
"Wir müssen die Menschen informieren und mobilisieren. Das Kraftwerk an der Grenze zu Duisburg verschlechtert unsere Lebensqualität. Dagegen müssen wir uns wehren!"

Die Bürgerinitiative wird in den kommenden Wochen weiter den Kontakt zu den Bürgern suchen und die Sachlage aus ihrer Sicht darstellen.

"Es geht uns nicht um die Vernichtung von Arbeitsplätzen! Im Gegenteil, nur Arbeit, die mit modernster Technik getan wird, kann auf Dauer bestehen." sagt Susanne Mauermann, stellvertretende Vorsitzende.

In Kürze wird die Bürgerinitiative als eingetragener Verein auftreten. Mommertz hofft, dass alle hundert interessierten Bürger, die bisher eine Veranstaltung der BI besucht haben, ihren Beitritt erklären werden. Am Freitag wurden schon viele Anmeldungen entgegengenommen.

Die Mitgliedsbeiträge und Spenden werden zunächst für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt.

Mommertz: "Es gilt ein Steinkohlekraftwerk dieser Größe zu verhindern, es gibt hierzu menschen- und klimafreundlichere Alternativen!"

Aktuelle Informationen über den Planungsstand und über die Aktivitäten der BI finden interessierte Bürger unter www.bi-saubere-luft.de oder an wechselnden Infoständen bei Aktivitäten im gesamten Bezirk.
Das nächste Treffen soll am 18. Mai im Gemeindehaus "Auf dem Wege" stattfinden.


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20.04.2007: Gründung des eingetragenen Vereins "Bürgerinitiative "Saubere Luft e.V."


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04.04.2007: Presseerklärung: Bürgerinitiative informiert über Kraftwerk

Viele Menschen haben keine Ahnung

Das Thema "Steinkohlekraftwerk im Chemiepark Uerdingen" ist schon einige Wochen alt. Dennoch ernten die Mitglieder der Bürgerinitiative "Saubere Luft" fragende Blicke, wenn sie erklären, dass sie Unterschriften gegen den Bau des Steinkohlekraftwerks sammeln.

Herbert Mommertz, Sprecher der Bürgerinitiative sagt:
"Man kann es kaum glauben, dass die Menschen in unserem Bezirk immer noch nichts über das Vorhaben von Trianel gelesen oder gehört haben. Wenn wir auf den Parkplätzen von LIDL oder EKZ Unterschriften sammeln, müssen wir noch jede Menge Informationsarbeit leisten. Aber dann unterschreiben die meisten Leute auch. Und manche wollen auch selbst sammeln oder zum nächsten Treffen der Bürgerinitiative kommen."


Immer wieder hören die fleißigen Aktiven, dass das Kraftwerk doch "vom Tisch" sei und sind entsetzt, wenn sie hören, der Regionalrat hat dem Antrag der Kraftwerksbauer auf Öffnung von Gewerbe- und Industriegebieten für neue Standorte zugestimmt.

"Das darf doch nicht war sein! Die gehen nur nach wirtschaftlichen Interessen und wir kriegen den Dreck ab." sagte ein Mann aus Bergheim.
Deshalb informieren und sammeln die Mitglieder der Bürgerinitiative weiter Unterschriften:
Am Samstag, 07.04. ab 9.30 Uhr bei LIDL am Kreuzacker,
am Freitag, 13.04. ab 10 Uhr auf dem Friemersheimer Markt und
am 14.04. ab 10 Uhr auf dem Hochemmericher Markt.

Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet statt am

Freitag, 13.04. um 19 Uhr im Gemeindehaus "Auf dem Wege" in Bergheim.
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25.03.2007: Presseerklärung: Bürgerinitiative gegen Kohlekraftwerk gibt sich Namen

"Saubere Luft ist das Ziel"

Am vergangenen Freitagabend kamen erneut ca. 40 Interessierte im Gemeindehaus "Auf dem Wege" in Bergheim zusammen, um über weitere Maßnahmen im Kampf gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen zu beraten.

Nachdem Claudia Leiße aus der Sitzung des Planungsausschusses des Regionalrats berichtet hatte, konnte die Bürgerinitiative Ulrich Grubert vom Niederrheinischen Umweltverein aus Uerdingen begrüßen. Kämpferisch stellte er die Ergebnisse von Gesprächen mit Bayer und Trianel in den vergangenen Tagen dar und schwor die Gemeinschaft darauf ein, die Hoffnung auf die Verhinderung dieses Kraftwerkes nicht aufzugeben.

Dirk Jansen, Experte für Kohleverstromung beim Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschuz (BUND) NRW stellte danach die Daten und Fakten zu den Auswirkungen eines solchen Steinkohlekraftwerkes auf das Klima und die Menschen dar.
Auch zum weiteren Verfahren bei der Planung des Kraftwerkbaus und den rechtlichen Möglichkeiten der Bürgerinitiative gab er Informationen. Jansen befürchtete, dass wohl nur eine Klage das Bauwerk stoppen könnte.

Bis dahin will man alle Möglichkeiten ausschöpfen, durch Mobilmachung die Firmen Bayer und Trianel zum Einlenken zu bewegen. Die Anwesenden beschlossen unter dem Namen "Bürgerinitiative Saubere Luft" mit dem neu gewählten Sprecher Herbert Mommertz aus Rumeln einen Appell an die Stadtspitze zu verfassen. Diese soll aus Sorge um die Gesundheit der Duisburger Bürger und Bürgerinnen die Ablehnung des Steinkohlekraftwerks öffentlich äußern und gleichzeitig auf Bayer und Trianel einwirken, nach einer umwelt- und menschenfreundlichen Alternative zu suchen. Mit diesem Gedanken will man sich auch an die Bürger und Bürgerinnen Duisburgs wenden und Unterschriften sammeln.

Herbert Mommertz, Sprecher der Initiative sagt:
"Mit unserem Namen wollen wir zeigen, worum es uns geht. Wir sind nicht prinzipiell gegen ein Kraftwerk auf dem Bayer-Gelände. Es muss aber doch keine Dreckschleuder sein.
Wir wollen, dass die Verantwortlichen unsere Ängste ernst nehmen und im Sinne der Verbesserung unserer Luftqualität umdenken."

In den kommenden Wochen werden also Unterschriften gesammelt!